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wolkenlose welt (2000)
Komm, wirf den Stein ins tiefe Blau
Dass er ertrinkt und untergeht
Du weißt, ich nehm' es sehr genau
Will wissen, wie es um dich steht
Wir treiben schnell durch neue Räume
Neue Länder, neues Licht
Wir haben beide unsre Träume
Und dass sie wahr werden, hoffe ich
Für dich, für mich. Und dass sie wahr werden, hoffe ich
Denn eine wolkenlose Welt
Hat keiner hier bestellt
Ich will mich reiben, will nicht nur treiben
Ich habs mir selber so gewählt
Und ist auch mancher Tag verregnet
So ist er doch von uns gesegnet
Denn eine wolkenlose Welt
Hat keiner hier bestellt
Hör mir gut zu, wenn ich schon wüßte
Worum sich alles, alles dreht
Wie man alles machen müßte
Damit auch alles einfach geht
Ich würd's dir hier und jetzt erzählen
würd' mit dir teilen, gut und viel
Doch weil so viele Teile fehlen
Mein Freund, da bleib ich besser still
Für dich, für mich. Mein Freund, da bleib ich besser still
Denn eine wolkenlose Welt
Hat keiner hier bestellt
Ich will mich reiben, will nicht nur treiben
Ich habs mir selber so gewählt
Und ist auch mancher Tag verregnet
So ist er doch von uns gesegnet
Denn eine wolkenlose Welt
Hat keiner hier bestellt
Wir treiben schnell durch neue Räume
Haben beide uns're Träume
Und dass sie wahr werden, hoffe ich
Für dich, für mich. Und dass sie wahr wer'n, hoffe ich
Gardasee 2000 - Nichts tun, in den Tag träumen, den Wolken nachhängen. Und bei 40 Grad im Zelt Lieder wie diese schreiben. Eine Erinnerung an einen rundum perfekten Moment.
weites meer
(1996)
Hallo, Mister Irgendwer, hab Sie schonmal gesehn
Ist noch gar nicht lange her, grade erst geschehn!
Blumen blühn und vergehn, alles wie gehabt.
Alles schon gesehn. Ach sind wir begabt.
Ich kann es nicht ertragen, das Meer.
Will alles hinterfragen: Woher?
Tausend kleine Formeln, Regeln, Paragraphen.
Als die Sonne aufging, hab ich noch geschlafen.
Wir nennen das menschlich,
unheimlich menschlich.
Hallo, Lady Wunderschön. Ich kenne Ihren Namen.
Ich hab gesungen: Wird schon gehen. Und flehte um Erbarmen.
Denn: Ebbe, Schwerkraft, Flut und Gott - alles wie gehabt.
Leben? Kindheit, Rente, Tod. Ach sind wir begabt.
Ich kann es nicht ertragen, das Meer.
Will alles hinterfragen: Woher?
Tausend kleine Formeln, Regeln, Paragraphen.
Als die Sonne aufging, hab ich noch geschlafen.
Wir nennen das menschlich,
unheimlich menschlich.
Hallo, Mister Irgendwer, hab Sie schonmal gesehn
Ist noch gar nicht lange her, grade erst geschehn.
Sommer 1996 - eine Gitarre, gute Freunde, billiger Bourbon und Sandburgenbauen. Und dann, ein paar Jahre später, das ultimative Arrangement. Nananananaaaaa...
regentropfen
(1999)
Regentropfen perlen aufs Jacket,
Regenspuren auch auf Deinem teuren Parkett.
Regenlieder singen auf mich ein,
Regengüsse können so romantisch sein.
Sonnentage sind schon längst gezählt,
Sonnenbrillenträger haben sich verwählt,
Sonnensucher ziehn gen Süden,
der Regen kommt, der Regen kommt
Und große Worte werden wieder mal
praktisch über Nacht total egal.
Koffer werden ausgepackt,
die Lage ist vertrackt.
Weint hier etwa irgendwer
Irgendjemand' hinterher?
Laß es raus und laß es sein.
Der Regen kommt, der Regen kommt
Und wieder einmal leuchtet hell ein Heiligenschein.
Und wieder einmal lügt hier einer von uns Zwei'n.
Und wieder einmal ist es Zeit zu gehn.
Doch wer als Erster geht,
wird den Regen auch als Erster sehn...
Einen von uns Rosenkriegern
zählt man demnächst zu den Siegern.
Doch das ändert nichts daran,
dass es nicht so bleiben kann.
Denn schließlich liebt man irgendwo
auch auf einem Höchstniveau.
Wenn schon streiten, ja dann kommt
auch der Regen prompt, der Regen kommt
Ziemlich aussichtslose Lage.
Keine Antwort auf die Frage:
Wie lang wird das weiter gehn?
So lang am Himmel Wolken stehn!
Oh bitte spar Dir Deine Lobeslieder!
Der Regen flutet meine Glieder.
Ich tanze nackt auf dem Asphalt.
Der Regen kommt. Und schwindet bald.
Und wieder einmal leuchtet hell ein Heiligenschein.
Und wieder einmal lügt hier einer von uns Zwei'n.
Und wieder einmal ist es Zeit zu gehn.
Doch wer als Erster geht,
wird den Regen auch als Erster sehn...
Eine Beziehungskiste in A-Dur. Danke Robert für die Gitarren!
glücklich sozusagen
(2001)
Gedanken, die sich, Türmen gleich, durch meine Städte ziehn,
Hoch, nur hoch, ganz hoch hinaus, ich fleh' mich an auf Knien.
Ich such Beweise für ein Elend, das es gar nicht gibt.
Noch nie war ich mir mehr im Klaren, dass mich niemand liebt.
Wie auch, wo doch alle Zeichen deutlich stehn auf Sturm.
Hoch, nur hoch, ganz hoch hinaus, ich steig auf diesen Turm.
Die Sicht ist klar. Die Zeit vergeht. Ich laufe wie benommen.
Und ohne einmal umzudrehn bin in unten angekommen.
(Der Spiegel meiner Wirklichkeit im gelben Lampenlicht.
Ich seh' mir selber ins Gesicht: Nein, das bin ich nicht.
Der Spiegel Deiner Wirklichkeit in neonbuntem Grau.
Ein Grinsen wird zum Lachen, denn ich weiß genau...)
Die Sonne scheint mir auf den Bauch, ich kann mich nicht beklagen.
Ich bin in mir zu Hause, bin glücklich sozusagen.
Jahre sind wie alte Lieder, meilenweit weit weg.
Immer wieder sing' ich sie, und trete doch am Fleck.
Ich red' mir ein, dass alle andern besser sind als ich.
Ich hör' die Stimmen alter Lehrer: Fürchte Dich nicht!
Wozu auch, wo, genau genommen, nichts mehr ist, wie's war.
Nimm Narben der Vergangenheit einfach mit ins nächste Jahr,
Und mach aus Ihnen Male, wie sie nur Dir gehör'n.
Verzeifle nicht. Und zeige einfach allen Deine Stirn.
Der Sturm hat endlich aufgehört, ich muß mich nicht mehr plagen.
Ich bin in mir zu Hause, bin glücklich sozusagen.
Du hast mich an die Hand genommen, ohne viel zu denken.
Du nimmst mich mit in helle Tage, ohne mich zu kränken.
Du ruhst in Dir und weißt genau, wie sehr ich von Dir zehre.
Ein Leben so wie Dein's zu kennen - die allergrößte Ehre.
Ich bin bereit für neue Welten. Der Horizont ist weit.
Und wenn dort and're Regeln gelten, ich bin dazu bereit.
Und sollten einmal Grenzen stehen, und meterhohe Schranken.
Jetzt weiß ich sie zu übergehen. Dafür will ich Dir danken.
Die Sonne scheint mir auf den Bauch, ich kann mich nicht beklagen.
Ich bin in mir zu Hause, bin glücklich sozusagen.
Der Sturm hat endlich aufgehört, ich muß mich nicht mehr plagen.
Ich bin in mir zu Hause, bin glücklich sozusagen.
Für Matthi
augenblick
(2001)
Schau aus dem Fenster
Ein verstohlener Blick
Und ich weiß doch genau
Den krieg ich nie zurück
Und die Wolken sie grinsen
Grinsen mir ins Gesicht
Dabei weiß ich genau
Das kratzt dich nicht
Manche nennen das Wirklichkeit
Manche nennen das Glück
Manche nennens Unendlichkeit
Ich nenn es Augenblick
Jetzt stehst Du auf und lachst doch Du hast mir nichts erzählt
Wie war gleich noch die Nummer oh Entschuldigung verwählt
Ich bin doch kein Weiser und auch kein Prophet
Ich will doch nur wissen wie es um Dich steht
Hast Du noch meine Bücher
Gib sie mir weil ich geh
Und ich weiß doch genau
Dir tuts nicht weh
Lass mich Dir noch was sagen
Eh die Türe sich schließt
Denn ich weiß doch genau
Dass alles weiterfließt
Manche nennen das Wirklichkeit
Manche nennen das Glück
Manche nennens Unendlichkeit
Ich nenn es Augenblick
Jetzt stehst Du auf und gehst, doch Du hast mir nichts erzählt
Wie war gleich noch die Nummer oh Entschuldigung verwählt
Ich bin doch kein Weiser und auch kein Prophet
Ich will doch nur wissen wie es um Dich steht
Ich will doch nur wissen wie es um Dich steht
Wir haben nicht mehr die geringste Idee, wie dieser Song entstanden ist. Er war einfach plötzlich da, und musste aufgenommen werden.
mach die tür leise zu
(2003)
Willst Du Zigaretten holen
Oder liegen bleiben
Einfach liegen bleiben
Willst Du Dir die Zeit vertreiben
Und liegen bleiben
Einfach liegen bleiben
Ich seh in Deine Wunderaugen
Und will liegen bleiben
einfach liegen bleiben
Ich versink in Deinen Weiten
Und werd liegen bleiben
Bis in alle Zeiten
Ich seh in Deinen Augen als war ich vorher blind
Ich höre Deine Worte weil ich so Wahrheiten find
Über allen Gipfeln ist zum ersten Mal Ruh
geh nicht weg und wenn doch mach die Tür leise zu
Ich lösch das Licht
das brauchen wir nicht
wir lassen uns treiben
Dreh dich nicht um
und frag nicht Warum
Einfach liegen bleiben
Ich seh in Deinen Augen als war ich vorher blind
Ich höre Deine Worte weil ich so Wahrheiten find
Über allen Gipfeln ist zum ersten Mal Ruh
geh nicht weg und wenn doch mach die Tür leise zu
Ich lösch das Licht
das brauchen wir nicht
wir lassen uns treiben
Dreh dich nicht um
und frag nicht Warum
Einfach liegen bleiben.
Ein echtes Experiment für alle Beteiligten: einen Text von Daniel auf eine Melodie von Matthi ganz bewußt in andere Hände geben. Jasmin, das hast Du ganz wunderbar gemacht. Danke auch an Bernd für die beseelte Gitarre.
auf eigene gefahr
(2001)
Woher soll ich das wissen?
Hab doch selber keinen Plan.
Wie kann man was vermissen,
was man nicht mal ahnen kann?
Diese eine Frage schreit nach Gegenwehr.
Also wenn Du's wirklich wissen willst: da ist mehr, noch viel mehr.
Sozusagen erst die Hälfte, von dem, was noch passiert.
Und das alles, was passieren soll, passiert, ist garantiert.
Wir seh'n uns wieder, auf eigene Gefahr,
in einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Denn Deine Lieder machen Dich zum Star
In einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Das kann ich Dir nicht sagen!
Da weiß ich nicht Bescheid.
Musst Du andre Leute fragen,
die Du triffst von Zeit zu Zeit!
Diese eine Frage schreit nach Gegenwehr.
Also wenn Du's wirklich wissen willst: da ist mehr, noch viel mehr.
Sozusagen erst die Hälfte, von dem, was noch passiert.
Und das alles, was passieren soll, passiert, ist garantiert.
Wir seh'n uns wieder, auf eigene Gefahr,
in einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Denn Deine Lieder machen Dich zum Star
In einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Alles weitere erfährst Du später. Übung macht den Meister,
also üb' Dich in Geduld.
Eher früher als später steckt man Dir den schwarzen Peter, mußt Du wissen.
Also üb Dich in Geduld.
In der Zwischenzeit ziehen alle hier vom Leder über alles.
Also üb' Dich in Geduld.
Hier trägt man Schuhwerk, und nicht abgenutzte Treter. Also bitte!
Ach ja, und üb' Dich in Geduld.
Wir seh'n uns wieder, auf eigene Gefahr,
in einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Denn Deine Lieder machen Dich zum Star
In einer Zeit, in der heute schon morgen war.
Kaum ein Song hat sich im Laufe der Aufnahmen so verändert wie dieser - das ist unsere Definition von Pop.
wehgetan
(2002)
Du hast mich magisch angezogen wie ein riesiger Magnet,
warst bereit, jeden zu töten, der mir in der Türe steht,
hast gesagt, wir müssen frei sein von den Fesseln dieser Erde.
Da hab ich noch nicht geahnt, dass bald ich gefesselt werde.
Deine Liebe zu den Menschen ist von besonderer Gestalt,
Du liebkost nicht, Du verzehrst. Und wenns sein muß, mit Gewalt.
Als Du in mein Leben tratst, dachte ich sofort daran, Dich zu küssen.
Doch du hast mir wehgetan
Du hast mir wehgetan
Du verzichtest auf Gekuschel, auf Romantik und Gejammer
Und bevor ich mich versah, war ich in Deiner Folterkammer.
Bei Leuten so wie mir stehn in solchen Räumen Betten.
Doch Du legst keinen flach, Du legst Leute nur in Ketten.
Mein Körper ist gebrandmarkt von zehntausend Blutergüssen:
Auf dem Rücken, an den Beinen, auf dem Hintern, an den Füßen.
Bei Dir kann man sicher sein, Du nimmst jeden richtig ran.
Du bist eigentlich ganz niedlich, doch du hast mir wehgetan
Du hast mir wehgetan
Nur aus Sorge um mein Leben bleibe ich nicht an Dir kleben.
Denn kein Schlag geht Dir daneben, und das schmerzt auf Dauer eben.
Schlag Dir mich aus dem Kopf, schlage wen Du willst und wann.
Aber faß mich nicht mehr an. Du hast mir wehgetan
Du hast mir wehgetan
Dieser Text enstand auf dem Leipziger Hauptbahnhof, warum auch immer. Die Musik von Matthi war schon vorher da, und so kam zusammen, was wohl zusammen gehörte...
lass mich
(2003)
Die Bilder aus dem letzten Jahr beweisen einwandfrei:
Die guten Zeiten warn einmal und sind dann auch vorbei.
Der Sommer streicht die Segel, und ich bin wieder heil.
Auch dieses Jahr, da weiß ich nicht, wozu ich hier verweil'.
Die Stimme hier im Telefon sagt Worte, die ich kenn'
Ich höre sie und merk sie mir und fange an zu rennen.
Warum, um alles in der Welt, ist denn das so wichtig?
Ich weiß, dass ich kein Monster bin, nur etwas arschgesichtig.
Komm, woher Du willst, geh wohin Du musst, aber laß mich
Glaub doch, wem Du willst, fühl Dich sonstwiewohl, aber laß mich
Tu, wonach Dir ist, sage, was Du denkst, aber laß mich
Nur heute Nacht in Deiner Nähe sein.
Die Zeit vergeht im Sauseschritt, da ist was Wahres dran.
Ich fühl mich wie ein leckgeschlagner Sommerschipperkahn.
Ich gebe Dir mein Ehrenwort, das hab ich so gemeint.
Kaum denke ich auch nur an Dich, hab ich schon geweint.
Komm, woher Du willst, geh wohin Du musst, aber laß mich
Glaub doch, wem Du willst, fühl Dich sonstwiewohl, aber laß mich
Tu, wonach Dir ist, sage, was Du denkst, aber laß mich
Nur heute Nacht in Deiner Nähe sein.
Ich weiß, wie schrecklich ungehalten Du jetzt reagierst,
Wenn ich Dir sage, dass Du heute garantiert verlierst.
Schon viel zu lange frag ich mich, wie ich es Dir sag.
Jetzt sag ich's einfach, mache einfach - und draußen wird es Tag.
Komm, woher Du willst, geh wohin Du musst, aber laß mich
Glaub doch, wem Du willst, fühl Dich sonstwiewohl, aber laß mich
Tu, wonach Dir ist, sage, was Du denkst, aber laß mich
Nur heute Nacht in Deiner Nähe sein.
Nur heute Nacht in Deiner Nähe sein.
Nur heute Nacht in Deiner Nähe sein.
Ein Text, der immer wieder aufwühlt, wenn man ihn singt. Und ein Song, der eher zufällig entstand. Was für ein Glück, dass er jetzt da ist. Und nochmal tiefsten Dank an Bernd.
bis dahin
(2000)
Bis wir uns wiedersehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Bis dahin
Bis wir uns eingestehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Bis dahin
Bis dahin
Bis dahin
Bis dahin
Bis unsre Fahnen wehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Bis dahin
Bis wir nach Hause gehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Bis dahin
Bis dahin
Bis dahin
Bis dahin
Bis wir uns wiedersehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Wird noch viel Zeit vergehn
Bis dahin.
Für Robert, Sebastian und Simone.
küchenphilosoph
(2002)
Der Wecker neben meinem Bett sagt "Viertel zwei".
Das warn wohl gestern dreivier Bier zuviel.
Der Tag hat kaum begonnen und ist schon vorbei.
Ich geh' heut' wohl als letzter durchs Ziel.
Was soll's, die letzte Nacht war wirklich einwandfrei.
Nur ich an meiner eignen kleinen Bar.
Ich glaub', es war um vier. Auf alle Fälle war's nach drei.
Bald ist es wieder drei, und langsam werd ich klar.
Heut Nacht, da hatt' ich Lösungen für die Fragen dieser Welt.
Heut Nacht, da war ich weise und gelehrt.
Jetzt brüllt mich nur der Kaffee an, der mich am Leben hält.
Der schmeckt wie immer sonderbar, doch das ist nicht verkehrt.
Ich bin ein Küchenphilosoph, ich bin ein fabelhaftes Wesen
Zum Denken nicht zu doof, aber viel zu faul zum Lesen.
Und wenn mich einer fragt: "Wieso, weshalb und was?"
Dann sag ich ihm, die Antwort liegt im nächsten Glas.
Das Wasser hinter'm Duschvorhang ist viel zu kalt.
Um Himmels Willen, nein! Jetzt bin ich wach.
Was soll's! Die nächste lange Nacht kommt sicher bald!
Da überleb' ich auch den Rest von diesem Tag.
Heut Nacht, da war ich witzig, doch ich war's für mich allein.
Heut Nacht, da lachte ich mich mir im Chor.
Jetzt weiß' ich nicht mehr, warum mußte das so sein,
Jetzt steh' ich hier, ich armer Thor, und bin so klug als wie (sic!) zuvor...
Ich bin ein Küchenphilosoph...
Und wird's dann wieder dunkel, rette ich die Welt aufs Neue.
Das ist es, worauf ich mich den ganzen Tag schon freue.
Dann werd' ich wieder weise, dann werd' ich wieder schlau.
Will mir das nicht gelingen, dann werd' ich halt nur blau.
Ich bin ein Küchenphilosoph...
Für Terror-Torsten und Mirko Mehnert.
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